
Unsere Sportanlage
Unsere Heimspiele und Trainingseinheiten finden auf unserer Sportanlage in Peterswald-Löffelscheid statt.
Modernisierung des Vereinsheims und der Außenanlagen
Nach der Umgestaltung des Sportplatzes wurde die Weiterentwicklung der Sportanlage in den Jahren 2024 und 2025 fortgesetzt. Ziel war es, die Infrastruktur rund um das Vereinsheim zu modernisieren und den Komfort für Spieler, Schiedsrichter und Besucher weiter zu verbessern.
Im Jahr 2024 wurden die Mannschaftskabinen sowie der Schiedsrichterraum umfassend saniert und auf einen modernen Stand gebracht.
Ein Jahr später folgten weitere Maßnahmen am Vereinsgebäude. Der Aufenthaltsraum wurde renoviert, das Dach erneuert und die Außenfassade modernisiert. Darüber hinaus entstand ein neuer Containerplatz, der zusätzliche Lager- und Nutzungsmöglichkeiten schaffte.
Zudem wurde im Juni 2024 mit der Bohrung eines Brunnens begonnen, um die Wasserversorgung der Sportanlage langfristig zu verbessern.
Wie bereits bei früheren Projekten wurden die zahlreichen Arbeiten durch Vereinsmitglieder und Unterstützer in Eigenleistung durchgeführt. Ihr Engagement trug wesentlich zur erfolgreichen Umsetzung der Maßnahmen bei.
Offizielle Einweihung des neuen Rasenplatzes
Obwohl der neue Rasenplatz bereits seit dem Frühjahr 2020 fertiggestellt und seit August 2020 bespielt wurde, konnte die geplante Einweihungsfeier aufgrund der Corona-Pandemie zunächst nicht stattfinden.
Erst im Juli 2022 wurde die neue Sportanlage im Rahmen eines Sportfestes offiziell eingeweiht. Nach Jahren der Planung, Vorbereitung und Bauarbeiten konnte das Projekt gemeinsam mit Mitgliedern, Unterstützern und Gästen gefeiert werden.
Extreme Trockenheit setzt dem Rasenplatz zu
Nur wenige Wochen nach der offiziellen Einweihung setze der außergewöhnlich trockene Sommer 2022 der Spielfläche erheblich zu. Der Rasen trocknete stark aus, sodass nichts mehr von der ursprünglich grünen Fläche zu erkennen war. Auch die Rhein-Zeitung berichtete am 18. August 2022 über den Zustand des Sportplatzes und zeigte eindrucksvoll die Auswirkungen der langanhaltenden Trockenheit.
Um weitere Schäden am Rasen zu vermeiden und ihm die notwendige Erholungszeit zu geben, wurde gemeinsam mit allen beteiligten Vereinen eine besondere Lösung gefunden: Die Heimrechte der Saison 2022/23 wurden getauscht. Dadurch absolvierte der FC Peterswald-Löffelscheid die ersten fünf Ligaspiele der Saison auswärts. Erst Mitte beziehungsweise Ende September konnte der Spielbetrieb wieder auf dem heimischen Sportplatz aufgenommen werden.
Die außergewöhnliche Regelung wurde von allen beteiligten Vereinen mitgetragen und zeigte den fairen Umgang innerhalb der Liga. Für die folgenden Spielzeiten wurde diese Möglichkeit jedoch nicht mehr zugelassen, sodass ein vergleichbarer Heimrechttausch heute nicht mehr möglich wäre.
Die Ereignisse des Sommers 2022 machten deutlich, wie stark moderne Naturrasenplätze von den Witterungsbedingungen abhängig sind und wie wichtig eine zuverlässige Wasserversorgung für den langfristigen Erhalt der Sportanlage ist.
Rhein-Zeitung, Artikel „Trockenheit belastet Vereine: Im Rekordtempo vom satten Rasengrün zu braungelber Ödnis“, 17.08.2022
Erstes Spiel auf dem neuen Rasenplatz
Nach Abschluss der Bauarbeiten wurde am 16. August 2020 erstmals auf dem neuen Rasenplatz gespielt. Zu Gast war die SG Zell zu einem Freundschaftsspiel.
Der FC Peterswald-Löffelscheid feierte dabei einen gelungenen Einstand und gewann die Partie mit 4:0. Damit wurde der neue Platz erstmals offiziell sportlich genutzt und erfolgreich eingeweiht.
Heimspiele in Alterkülz und Briedel
Während der Bauphase des neuen Rasenplatzes musste der FC Peterswald-Löffelscheid zeitweilig auf andere Sportanlagen ausweichen.
Zu Beginn der Saison 2019/2020 wurden die Heimspiele auf dem Rasenplatz in Alterkülz ausgetragen. Obwohl die Mannschaft ihre gewohnte Spielstätte verlassen musste, begleiteten viele Zuschauer den Verein auch an den Ausweichort und sorgten dort für eine vertraute Atmosphäre.
Da in Alterkülz keine Flutlichtanlage zur Verfügung stand, war eine weitere Verlagerung notwendig. Mit Beginn der Wintermonate wechselte der Spiel- und Trainingsbetrieb nach Briedel. Darüber berichtete auch die Rhein-Zeitung im Oktober 2019 unter der Überschrift „FC Peterswald ist nun in Briedel zu Hause“.
Besonders bemerkenswert war die Situation in Briedel. Der dortige Hartplatz war über Jahre nicht mehr genutzt worden und daher kaum noch bespielbar. Auf und um den Platz hatten sich bereits Unkraut und Bewuchs ausgebreitet. Gemeinsam mit den Verantwortlichen des TuS Briedel machten sich Spieler und Vereinsmitglieder des FC Peterswald-Löffelscheid an die Arbeit. Mit Heckenscheren, Freischneidern und weiterem Werkzeug wurde die Anlage in zahlreichen Arbeitsstunden wieder hergerichtet und für den Trainings- und Spielbetrieb vorbereitet. Die gemeinschaftliche Aktion beider Vereine ermöglichte es schließlich, den Platz wieder als Heimspielstätte auf Zeit zu nutzen.
Abschied von der „Roten Erde“
Im Jahr 2019 starteten die Bauarbeiten des Rasenplatzes. Weiterhin wurden eine Toilettenanlage und eine Garage errichtet, der Hof gepflastert sowie die Sportanlage erstmals vollständig eingezäunt. Zusätzlich entstand ein Trainingsplatz aus Lava.
Umbau in Eigenleistung
Ein Großteil der Arbeiten wurde durch Vereinsmitglieder und Unterstützer in Eigenleistung umgesetzt. Viele Helfer engagierten sich mit großem Einsatz und trugen entscheidend zum Fortschritt der Bauarbeiten bei.
Das letzte Heimspiel
Im letzten Heimspiel auf der „Roten Erde“ erreichte der FC Peterswald-Löffelscheid ein 1:1-Unentschieden gegen die SG Baldenau.
Nach einem frühen Rückstand zeigte die Mannschaft eine starke Reaktion. Boris Aust erzielte per Elfmeter den Ausgleich. Trotz weiterer Chancen blieb es beim Unentschieden.
Das Spiel spiegelte noch einmal alles wider, was den Hartplatz ausmachte: Kampf, Einsatz und Zusammenhalt. Nach dem Spiel wurde gemeinsam mit der Mannschaft und den Fans ein würdiger Abschied gefeiert.
Der Weg zum Rasenplatz
2017 fand hinsichtlich der Umgestaltung des Lavaplatzes eine Bürgerversammlung im Gemeindehaus Löffelscheid statt, bei der die Bevölkerung die Möglichkeit hatte, dem Umbau zuzustimmen oder abzulehnen. Lea Emmel stellte die vom damaligen FC Vorstand erarbeiteten Modelle des Natur- und Kunstrasenplatzes hinsichtlich der Kosten und der Unterhaltung vor. Die Mehrheit der anwesenden Personen stimmte dem Sportplatzneubau mit der Variante Naturrasen zu. Dieses Projekt wurde auch vom Gemeinderat befürwortet und von der Gemeinde finanziell unterstützt.
Bau eines Parkplatzes
Im Jahr 2001 wurde die Sportanlage am Sportplatzende um einen Parkplatz in Richtung Löffelscheid erweitert.
Erweiterung des Aufenthaltsraumes
Ab dem 6. Juli 2000 wurde der Aufenthaltsraum der Sportanlage erweitert, um den gestiegenen Anforderungen des Vereinslebens gerecht zu werden.
Durch diese Maßnahme konnte mehr Platz für Spieler, Vereinsmitglieder und Gäste geschaffen werden. Der Aufenthaltsraum entwickelte sich damit zunehmend zu einem wichtigen Treffpunkt, der nicht nur dem sportlichen Betrieb, sondern auch dem geselligen Miteinander im Verein diente.
Erweiterung der Infrastruktur
Ab dem 17. April 1999 wurde die Sportanlage erneut erweitert. Im Zuge dieser Maßnahme entstand ein zusätzlicher Anbau, der als Geräte-, Heizungs- und Öllagerraum genutzt wurde.
Mit dieser Erweiterung wurden wichtige funktionale Voraussetzungen für den Betrieb und die Pflege der Sportanlage geschaffen. Insbesondere die Unterbringung von Geräten sowie die Sicherstellung der Heizungsversorgung konnten dadurch deutlich verbessert werden.
Umfangreiche Sanierung und Modernisierung des Sportplatzes
Im März 1996 wurde eine umfassende Sanierung des Sportplatzes durchgeführt. Ziel war es, die Spielbedingungen zu verbessern und den Platz an moderne Anforderungen anzupassen.
Im Zuge der Arbeiten wurde das Spielfeld sowohl in der Länge als auch in der Breite um jeweils 10 Meter erweitert und auf eine neue Größe von 105 x 65 Metern gebracht. Um die Erweiterung zu ermöglichen, mussten rund 80 Fichtenbäume entfernt und entwurzelt werden. Für den notwendigen Ausgleich des Geländes wurden etwa 6.000 Kubikmeter Erde bewegt. Zusätzlich verlegte man rund 1.200 Meter Drainageleitungen, um eine optimale Entwässerung des Platzes sicherzustellen. Der Untergrund wurde mit etwa 4.500 Tonnen Lava sowie 320 Kubikmetern Sand neu aufgebaut und planiert.
Ergänzt wurde die Maßnahme durch den Bau einer Zaunanlage rund um das Spielfeld sowie die Installation von sechs Flutlichtmasten mit insgesamt acht Flutern, wodurch erstmals ein Spiel- und Trainingsbetrieb bei Dunkelheit möglich wurde. Am 4. August 1996 wurde der neu gestaltete Sportplatz feierlich eingeweiht. Mit dieser Sanierung erhielt der Sportplatz ein modernes Erscheinungsbild und deutlich verbesserte Nutzungsmöglichkeiten.
Erweiterung des Vereinsgebäudes
Mitte der 1980er-Jahre wurde das Vereinsgebäude in Eigenleistung erneut erweitert, um den gestiegenen Anforderungen des Spiel- und Trainingsbetriebs gerecht zu werden. Im Zuge dieser Baumaßnahme entstanden zwei neue Duschräume für die Mannschaften. Darüber hinaus wurden ein eigener Schiedsrichterraum sowie zusätzliche Toilettenanlagen eingerichtet.
Im Rahmen der Erweiterung wurden außerdem die Wasser- und Stromversorgung von Löffelscheid bis zum Sportplatz verlegt.
Mit diesem Ausbau machte der Verein einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer modernen und funktionalen Infrastruktur und steigerte den Komfort für Spieler, Schiedsrichter und Gäste erheblich.
Ausbau und Verbesserung der Sportanlage
Bis Ende September 1965 konnten weitere wichtige Maßnahmen zur Verbesserung der Sportanlage umgesetzt werden. Der vorhandene Umkleide- und Geräteraum wurde um 5x2 Meter erweitert und damit den wachsenden Anforderungen des Vereins angepasst.
Zudem erfolgte die Anschaffung von Sitzbänken für Spieler und Zuschauer. Der Sportplatz selbst wurde durch eine neue Lavadecke sowie die Verlegung zusätzlicher Drainagerohre modernisiert. Eine Einzäunung des Spielfeldes musste auf Anweisung des Straßenbauamtes Cochem vorgenommen werden.
Weitere Planungen im „Goldenen Plan“
Im Rahmen des sogenannten „Goldenen Plans“ wurden am 11. Oktober 1961 weitere Maßnahmen zur Verbesserung und zum Ausbau der Sportanlage beantragt. Die Planungen umfassten unter anderem eine neue Platzdecke, die Einzäunung des Spielfeldes, den Ausbau des Umkleideraums sowie den Bau von Duschen.
Darüber hinaus waren eine Lichtanlage für den Trainingsbetrieb, eine Laufbahn, eine Sprunggrube sowie eine Tribüne für Zuschauer vorgesehen. Die aufgeführten Maßnahmen zeigen deutlich, dass der Verein bestrebt war, die Sportanlage umfassend zu modernisieren und auszubauen.
Ob und in welchem Umfang diese Planungen tatsächlich umgesetzt wurden, lässt sich heute jedoch nicht mehr eindeutig nachvollziehen. Dennoch geben die Unterlagen einen Einblick in die damaligen Vorstellungen und Ziele zur Weiterentwicklung der Sportstätte.
Einweihung des Sportplatzes
Mit der Einweihung des Sportplatzes am 18. Juni 1960 ging für den Verein ein lang verfolgtes Ziel in Erfüllung. Nach intensiver Planung und großem Einsatz konnte erstmals eine eigene, feste Sportstätte geschaffen werden.
Im Zuge der Bauarbeiten wurde das Gelände planiert und auf eine Größe von 95 x 42 Metern gebracht. Zur Verbesserung der Bespielbarkeit verlegte man Drainagerohre und brachte eine Lavadecke auf. Zudem entstand ein kleiner Umkleide- und Geräteraum in Massivbauweise. Entlang der Straße wurde ein Geländer errichtet, das aus Schienen der ehemaligen Erzgrube gefertigt war – ein besonderes Detail, das die Verbindung zur regionalen Geschichte widerspiegelt. Abgerundet wurde die Anlage durch die Pflanzung von Tannen an den beiden Kopfenden sowie entlang der Rückseite des Sportplatzes.
Der Grundstein für den Sportplatz
Das Jahr 1959 stellte einen Meilenstein in der Entwicklung der Sportanlage dar. Am 19. Januar wurde erstmals eine konkrete Kostenaufstellung für den geplanten Sportplatz erstellt. Dabei kalkulierte der Verein die notwendigen Planierungsarbeiten sowie Materialkosten und legte damit den Grundstein für das Bauvorhaben.
Da die finanziellen Mittel des Vereins jedoch sehr begrenzt waren, suchte man nach Unterstützung. Am 17. März 1959 wandte sich der Fußball-Club Peterswald daher in einem Schreiben an die Bundespioniergruppe in Koblenz-Metternich mit der Bitte, die Planierungsarbeiten im Rahmen einer militärischen Übung zu übernehmen.
In dem Schreiben wird deutlich, mit welchem Engagement der Verein und die Dorfgemeinschaft hinter dem Projekt standen. Man betonte die große Bedeutung eines eigenen Sportplatzes und sicherte im Gegenzug Unterstützung bei der Unterbringung und Verpflegung der Soldaten zu.
Der Weg zur eigenen Sportanlage
Ab dem Jahr 1958 nutzte der Verein eine Wiese zwischen Peterswald und Löffelscheid als feste Spielstätte. Dieses Gelände wurde dem Sportverein von der Gemeinde zur Verfügung gestellt und bildet bis heute den Standort des Sportplatzes.
Mit der Entscheidung für diesen Platz wurde ein wichtiger Schritt in der Vereinsgeschichte gemacht: Erstmals stand eine dauerhaft genutzte Fläche zur Verfügung. Damit begann die Entwicklung von einfachen Wiesenplätzen hin zu einem organisierten und nachhaltig nutzbaren Sportgelände.
Die ersten Spielstätten – Fußball auf Wiesen
Bevor es eine feste Sportanlage gab, fand der Fußball in Peterswald auf einfachen Wiesen rund um das Dorf statt. Zu den frühesten bekannten Spielorten gehörte eine Wiese zwischen Altlay und Peterswald, dort, wo sich heute die Kläranlage befindet.
Auch die „Iwascht Wies“, die etwas unterhalb des heutigen Kirmes- und Bolzplatzes in Peterswald liegt, wurde ebenfalls für sportliche Aktivitäten genutzt. Ein weiterer Spielort auf der regelmäßig Begegnungen ausgetragen wurden, lag in unmittelbarer Nähe des Dorfes, im Flur „In der Dorfwies".
Die frühen Spielstätten, die sich durch einfachste Aubauten auszeichneten, verdeutlichen die Begeisterung der Spieler für den Fußball und bildeten den Ursprung für die spätere Entwicklung bis hin zu einer festen Sportanlage.