
Ein Verein mit Geschichte und Zukunft
Seit der Gründung im Jahr 1926 hat der FC Peterswald-Löffelscheid zahlreiche Höhen und Tiefen erlebt. Von den einfachen Anfängen auf einer Wiese zwischen Altay und Peterswald, über schwierige Zeiten mit mehrfacher Einstellung des Spielbetriebs, bis hin zum Neustart und der heutigen Stabilität spiegelt die Vereinsgeschichte vor allem eines wider: den starken Zusammenhalt der Menschen vor Ort.
Über Generationen hinweg wurde der Verein von engagierten Mitgliedern getragen, die mit Leidenschaft und Einsatzbereitschaft das Vereinsleben geprägt haben. Auch heute ist der FC Peterswald-Löffelscheid ein fester Bestandteil des Dorflebens und bietet insbesondere der Jugend eine wichtige sportliche und soziale Heimat. Mit Blick auf die Zukunft bleibt der Verein ein Symbol für Zusammenhalt, Engagement und die Freude am Fußball.
August 2026 - Der Verein heute
Bis zum heutigen Tag ist der FC Peterswald-Löffelscheid ein eigenständiger Verein mit rund 225 Mitgliedern.
Der Verein nimmt aktuell mit einer Herrenmannschaft am Spielbetrieb der B-Klasse teil. Darüber hinaus sind etwa 35 aktive Jugendspieler und -spielerinnen in den Altersklassen von der F- bis zur A-Jugend sowie bei den Bambinis im Vereinsleben integriert und bieten eine vielversprechende Perspektive für eine erfolgreiche Zukunft des Vereins.
Saison 2020 bis 2022 - Gründung einer zweiten Mannschaft
Nach rund 50 Jahren ohne Reservemannschaft meldete der FC Peterswald-Löffelscheid zur Saison 2020/21 erstmals wieder eine Zweite Mannschaft zum Spielbetrieb an. Diese nahm zunächst am Spielbetrieb in einer 7er-Standby-Liga teil.
Ab der Saison 2021/2022 wurde die Mannschaft in der C-Klasse gemeldet und nahm dort am regulären Spielbetrieb teil. Nach nur einer Saison wurde die zweite Mannschaft jedoch wieder abgemeldet, da die Anzahl der Spieler nicht ausreichte, um dauerhaft zwei vollständige Herrenmannschaften zu stellen.
April 2018
Einführung eines neuen Vereinslogos
Bereits im Jahr 2018 wurde das neue Vereinslogo nochmals leicht überarbeitet und in Details angepasst. Dabei blieb die grundlegende Gestaltung erhalten, während einzelne Elemente verfeinert wurden, um ein noch moderneres Erscheinungsbild zu realisieren.
September 2016
Einführung eines neuen Vereinslogos
Im September 2016 führte der FC Peterswald-Löffelscheid ein neues Vereinslogo ein. Mit dem neuen Erscheinungsbild sollte der Verein auch optisch modernisiert und zeitgemäß dargestellt werden.
Das Logo greift die Vereinsfarben Blau und Weiß auf und verbindet diese mit einem dynamischen Fußballmotiv, wodurch sowohl die Tradition als auch die sportliche Ausrichtung des Vereins zum Ausdruck kommen.
Sommer 2016 - Gespräche über eine Spielgemeinschaft
Im Sommer 2016 führte der FC Peterswald-Löffelscheid Gespräche mit dem SV Blankenrath über die Bildung einer Spielgemeinschaft. Ziel war es, die sportliche Zukunft beider Vereine gemeinsam zu gestalten.
Die Überlegungen wurden öffentlich diskutiert, von der Rhein-Zeitung aufgegriffen und galten zeitweise als realistische Option. Letztlich kam jedoch keine Einigung zustande. Anfang Juni 2016 wurde entschieden, dass beide Vereine weiterhin sportlich eigenständig bleiben und keine Spielgemeinschaft eingehen.
1990er- und 2000er-Jahre
Nach der Umbenennung des Vereins im Jahr 1983 verlief die Entwicklung des FC Peterswald-Löffelscheid über viele Jahre in ruhigen und geordneten Bahnen. Der Spielbetrieb konnte durchgehend aufrechterhalten werden und der Verein blieb ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Peterswald-Löffelscheid.
Während dieser Zeit standen weniger einschneidende Veränderungen als vielmehr die kontinuierliche Vereinsarbeit im Vordergrund. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer, Spieler, Trainer und Funktionäre sorgten dafür, dass der Fußballbetrieb Woche für Woche sichergestellt werden konnte.
Bauliche Maßnahmen und die Weiterentwicklung der Sportanlage prägten diesen Zeitraum ebenso wie das aktive Vereinsleben. Auf diese Themen wird in dem Kapitel „Die Geschichte der Sportstätten" noch näher eingegangen.
04. Februar 1983 - Umbenennung des Vereins
Der Vereinsname FC Peterswald-Löffelscheid erschien im Zuge der Gebietsreform erstmals in der Mannschaftsmeldung zur Saison 1970/71, obwohl der Fußballclub zu diesem Zeitpunkt noch nicht offiziell umbenannt worden war. Die formelle Namensänderung wurde erst auf der Generalversammlung am 4. Februar 1983 einstimmig beschlossen und erlangte mit der Eintragung ins Vereinsregister am 14. Juli 1983 ihre Rechtswirksamkeit. Damit wurde der Entwicklung Rechnung getragen, dass Spieler und Mitglieder aus beiden Orten stammten.
Saison 1981/82 - Neustart und neue Stabilität
In der Saison 1981/82 wurde auf Initiative von Wilfried Seibel und Siegfried Wilhelms erneut eine Fußballmannschaft gegründet, die in der damaligen D-Klasse zum Spielbetrieb gemeldet wurde. Mit diesem Neustart begann eine neue Phase in der Vereinsgeschichte.
Seit dieser Zeit bis zum heutigen Tag wurde der Spielbetrieb der 1. Mannschaft nicht mehr eingestellt. Der Verein konnte sich langfristig stabilisieren und wieder dauerhaft im Spielbetrieb etablieren.
Im Zuge des Neuanfangs änderte sich auch das Erscheinungsbild des Vereins. Dies spiegelte sich besonders in den neuen Vereinsfarben Blau-Weiß wider, die bis heute auf Logo, Fahnen und Trikots zu finden sind.
30. Juni 1979 - Erneute Einstellung des Spielbetriebs
Am 30. Juni 1979 musste der Spielbetrieb des FC Peterswald-Löffelscheid erneut eingestellt werden. Ursache war ein Mangel an aktiven Spielern, der einen geregelten Spielbetrieb nicht mehr möglich machte.
21. März 1978 - Erhöhung des Mitgliedsbeitrags
Am 21. März 1978 wurde beschlossen, den monatlichen Mitgliedsbeitrag von 1,00 DM rückwirkend ab Januar 1978 auf 1,50 DM festzusetzen. Der Verein erhielt dadurch eine verlässliche finanzielle Basis, um den Spielbetrieb weiter auszubauen und zu organisieren.
13. August 1974 - Aufnahme in den Sportbund Rheinland
Infolge der Versammlung vom 07. Juni 1974 wurde am 25. Juni 1974 die Wiederaufnahme beim Sportbund Rheinland beantragt. Am 13. August 1974 erhielt der FC Peterswald-Löffelscheid ein Schreiben des Sportbundes Rheinland e. V., in dem die Aufnahme des Vereins offiziell bestätigt wurde.
Mit dieser Bestätigung war der Verein wieder vollständig in den organisierten Spielbetrieb integriert und nahm am Spielbetrieb in der 3. Kreisklasse teil.
07. Juni 1974 - Entscheidende Vereinsversammlung
Am 7. Juni 1974 fand im Vereinslokal „Mähser" eine Versammlung des Sportvereins Peterswald-Löffelscheid statt. Zu dieser Zusammenkunft waren sowohl die Mitglieder als auch die früheren aktiven Spieler eingeladen.
Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Frage nach der sportlichen Zukunft des Vereins. Ziel war es, über eine mögliche Neuanmeldung der zuvor aufgelösten Spielgemeinschaft Peterswald-Löffelscheid zu beraten und gemeinsam über das Fortbestehen des Vereins zu entscheiden.
27. Januar 1974 - Anfrage zur möglichen Vereinsauflösung
Am 27. Januar 1974 richtete der 1. Vorsitzende Eduard Haag eine schriftliche Anfrage an das Amtsgericht Koblenz. Hintergrund war die ungewisse Zukunft des Vereins nach der Einstellung des Spielbetriebs im Jahr 1972.
In dem Schreiben wurde um Auskunft über die Vorgehensweise zur möglichen Löschung des FC Peterswald aus dem Vereinsregister gebeten. Zu diesem Zeitpunkt stand zur Diskussion, ob der Verein aufgrund des anhaltenden Spielermangels und des rückläufigen Interesses dauerhaft aufgegeben werden müsse.
20. Februar 1972 - Erneute Einstellung des Spielbetriebs
Am 20. Februar 1972 musste der Spielbetrieb aufgrund eines Spielermangels erneut eingestellt werden.
Saison 1958/59 - Neustart des Spielbetriebs
In der Saison 1958/59 nahm die neuformierte Mannschaft den Spielbetrieb auf und trat in der damaligen C-Klasse an. Mit dieser Ligazugehörigkeit begann für den Verein eine neue Phase des organisierten Fußballs.
Die Spiele wurden auf einer Wiese zwischen Peterswald und Löffelscheid ausgetragen – genau an dem Ort, an dem sich heute der Sportplatz befindet.
Vereinswimpel aus dem Jahr 1966 in den damaligen Farben Schwarz-Gelb
29. November 1958 - Erichtung der ersten Satzung
Nach der Ausarbeitung der Satzung im November 1958 wurde der FC Peterswald am 13. März 1959 offiziell beim Amtsgericht Zell (Mosel) in das Vereinsregister eingetragen. Damit erhielt der Verein eine rechtliche Grundlage und wurde auch offiziell als eingetragener Verein anerkannt.
19. Juli 1958 - Neuwahl des Vorstands
In der Generalversammlung am 19. Juli 1958 wurde ein neuer Vorstand gewählt, der die weitere Entwicklung des Vereins maßgeblich prägte. Der Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:
10. September 1952 - Neue Impulse durch Eduard Haag
Am 10. September 1952 wurde der Oberlehrer Eduard Haag von Norddeutschland an die Dorfschule nach Peterswald versetzt. Mit seinem Engagement erhielt auch das Vereinsleben neuen Aufschwung.
Die Eheleute Haag brachten sich intensiv in die Jugendarbeit ein. Neben dem sportlichen Geschehen wurden zahlreiche gemeinschaftliche Aktivitäten ins Leben gerufen:
Anfang der 1950er Jahre - Rückgang des Spielbetriebs
Anfang der 1950er-Jahre wurde der regelmäßige Spielbetrieb, insbesondere die Teilnahme an Punktspielen, erneut eingestellt. Grund hierfür war die Rückkehr vieler Spieler in ihre ursprüngliche Heimat. Dazu zählten sowohl Mitglieder aus Flüchtlingsfamilien als auch Spieler aus den Moselgemeinden, die zuvor in der örtlichen Landwirtschaft tätig gewesen waren. In der Folgezeit fanden daher nur noch gelegentlich Freundschaftsspiele statt.
Kirmes 1947 - Erstes großes Spiel nach dem Krieg
Im Rahmen der Kirmes im Jahr 1947 kam es zu einem Freundschaftsspiel zwischen dem FC Peterswald und dem Oberligisten TuS Neuendorf. Für den noch jungen Verein war dies ein besonderes Ereignis und eine erste größere sportliche Herausforderung nach der Neugründung.
Trotz eines Torhütertausches der beiden Kontrahenten musste sich der FC Peterswald am Ende deutlich geschlagen geben und kassierte eine zweistellige Niederlage.
29. August 1946 - Schreiben zur Anmeldung des Sportvereins F.C. Peterswald
Juli 1946 - Neugründung nach dem Krieg
Am 1. Juli 1946 wurde der Fußballverein in einer Gründungsversammlung unter dem Namen FC Peterswald neu ins Leben gerufen. Bei den ersten Vorstandswahlen wurden Hermann Grünewald als 1. Vorsitzender sowie Robert Poss als 2. Vorsitzender gewählt.
Nach den schwierigen Kriegsjahren gelang es wieder eine Mannschaft aufzustellen. Diese setzte sich nicht nur aus einheimischen Spielern zusammen, sondern wurde auch durch Spieler aus Flüchtlingsfamilien und durch Fußballer aus verschiedenen Moselgemeinden verstärkt, die in der örtlichen Landwirtschaft als Hilfskräfte tätig waren.
Ende der 30er Jahre - Unterbrechnung des Spielbetriebs
Gegen Ende der 1930er Jahre musste der Spielbetrieb kriegsbedingt eingestellt werden. Viele der jungen Männer waren verpflichtet, ihren Arbeitsdienst in weit entfernten Städten abzuleisten. In den darauffolgenden Jahren wurden sie zudem zum Kriegsdienst einberufen, sodass ein geregelter Spielbetrieb nicht mehr möglich war.
Juni 1926 - Gründung
Im Juni 1926 rief der damalige Pastor der Pfarrei Peterswald, Ernst Hartmann, den Verein ins Leben, den wir heute als FC Peterswald-Löffelscheid kennen. Der zu dieser Zeit erst kürzlich versetzte Hartmann gab dem Verein den Namen Deutsche Jugendkraft Peterswald, kurz: D.J.K. Peterswald, der sich von Beginn an dem Fußballsport widmete. Dabei war an eine organisierte Vereinsstruktur noch nicht zu denken.
Die männlichen Jugendlichen trafen sich sonntags nach der Messe mit Gleichaltrigen aus umliegenden Dörfern, um gemeinsam Fußball zu spielen. Gespielt wurde auf einer Wiese, im Tal zwischen Peterswald und Altlay – genau dort, wo sich heute die Kläranlage von Peterswald-Löffelscheid befindet.
Die Tore wurden aus Bohnenstangen errichtet, und das Spielfeld wurde mit Kleidungsstücken oder anderen verfügbaren Gegenständen markiert. Die Ausrüstung war denkbar einfach: Der erste Ball bestand aus einer Schweineblase, und weder Fußballschuhe noch spezielle Sportkleidung standen zur Verfügung.
Mit der Zeit verbesserten sich die Bedingungen deutlich. Es wurden ein Lederball, Sportschuhe sowie eine einheitliche Sportkleidung angeschafft.
Auch der Spielort änderte sich: Gespielt wurde nun auf einer Wiese, die in Ortrandnähe lag (auf einer Wiese im Flur „In der Dorfwies"). Dort wurden fortan Spiele gegen andere Mannschaften ausgetragen.